Hinweis für unsere Besucher: Die Maskenpflicht entfällt ab dem 07.04.2023.

Bei Erkältungssymptomen bleibt die Maskenpflicht bestehen.

Uroonkologisches Zentrum Koblenz-Mittelrhein

Die medizinische Kooperation zwischen der Strahlentherapie unseres Institutes, den Abteilungen Urologie, Radiologie und Pathologie des Bundeswehrkrankenhauses Koblenz, sowie weiteren 30 niedergelassenen Urologen um Koblenz bildet das Uroonkologische Zentrum Koblenz-Mittelrhein.

In jedem Jahr erkranken in Europa 135.000 Männer an Prostatakrebs. Damit ist das Prostatakarzinom noch vor Lungen- und Darmkrebs die häufigste Tumorart des Mannes. Wird der Krebs früh erkannt, kann er in vielen Fällen geheilt werden. Deshalb ist es wichtig, die Hemmschwelle vor einer Vorsorgeuntersuchung zu senken. Sollte die Diagnose eines Prostatakarzinomes bereits vorliegen, so ist es wichtig sich über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten zu informieren.

Zur Therapie des Prostatakarzinomes steht eine Vielzahl verschiedener Methoden, vom aktiven Zuwarten über Operation und Strahlentherapie zur Verfügung. Ziel des uroonkologischen Zentrums ist zunächst eine interdisziplinäre individuelle Beratung.

In einigen Fällen kann das Prostatakarzinom am Besten mit der Brachytherapie bekämpft werden. Diese wird von den Herren Dr. Taymoorian und Dr. Hast zusammen durchgeführt.

Vor jeder Therapie wird die Intervention aufwendig geplant, damit die Strahlendosis optimal nur in der betroffenen Region der Prostata konzentriert wird. Hierzu berechnen die Physiker des Institutes Dr. von Essen vor und während des Eingriffs die optimale Verteilung der Strahlung.

Eine sehr aufwendige Prozedur, die jedoch viele Vorteile bietet. Es ist ein schonender Eingriff, der lediglich eine Spinalanästhesie benötigt. Durch die lokale Applikation eines großen Teils der Strahlung können extrem hohe Dosen in der Zielregion erreicht werden, bei insgesamt verringerten Nebenwirkungen im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden einer Bestrahlung.

Dennoch ist nicht jeder Patient und jeder Tumor gleich für diesen Eingriff geeignet, sodass die Gesamtsituation immer vorher durch ein interdisziplinäres Team überprüft werden muss.

Neuer Partner und Leiter der Abteilung Nuklearmedizin

mehr

Intravenöse Sedierung: Änderung für GKV-Patienten

mehr