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Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT), als Weiterentwicklung der herkömmlichen Röntgendiagnostik, ist eines der modernsten diagnostischen Schnittbildverfahren.

In unserer Praxis ist ein Computertomograph der neuesten Generation, ein so genanntes Multi-Slice-CT, in Betrieb. Bei einer Umdrehung der Röntgenröhre um die Körperachse des untersuchten Patienten können gleichzeitig bis zu 128 Schichtebenen in variablen Schichtdicken erfasst werden. Dabei kann sich die Röntgenröhre bis zu dreimal pro Sekunde um den Patienten drehen. Hierdurch wird die Bildqualität wesentlich verbessert und die Untersuchungszeit erheblich verkürzt. Die Untersuchung des gesamten Brust- und Bauchraumes zum Beispiel dauert zusammen nur wenig mehr als 10 Sekunden, hierbei werden über 300 Schnittbilder erstellt. Jede Körperregion kann detailliert in jeder beliebigen Ebene und auch dreidimensional dargestellt werden. So können kleinste Strukturveränderungen der Organe des menschlichen Körpers diagnostiziert werden. Feinste Lungengefäße z.B. bei Verschlüssen im Rahmen von Embolien werden störungsfrei abgebildet. Durch Abgleichung der Bilderstellung mit dem Herzrhythmus ist eine hochaufgelöste Darstellung der Herzkrankgefäße möglich. So können Erkrankungen der Herzkrankgefäße ausgeschlossen werden, die zu einem Herzinfarkt führen können, ohne dass ein Eingriff wie eine Herzkatheteruntersuchung notwendig ist. In der neuesten Gerätegeneration werden moderne, sogenannte iterative Bildrekonstruktionsalgorithmen verwendet. Hierdurch ist gegenüber herkömmlichen Geräten eine deutliche Reduktion der erforderlichen Röntgenstrahlendosis möglich.

In manchen Fällen ist eine Vorbereitung für die Untersuchung notwendig. Um z. B. eine CT des Bauchraumes durchzuführen, sollte der nüchterne Patient etwa über eine Stunde langsam ein Kontrastmittel trinken, damit Magen und Darm gefüllt und im Bild gut abgrenzbar sind. Wenn keine bekannten Unverträglichkeiten bestehen, wird in vielen Fällen während der Untersuchung ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine Armvene eingespritzt, um die Bildqualität und die Aussagekraft der Untersuchung zu verbessern.

Gegen die Gabe eines jodhaltigen KM sprechen:

  • KM-Unverträglichkeit
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Nierenschäden
  • manche Antidiabetika (Tabletten zur Erkrankung der Zuckerkrankheit)

 Der untersuchende Arzt prüft in jedem Einzelfall, ob eine Kontrastmittelgabe erforderlich, sowie medizinisch vertretbar und sinnvoll ist.
Manche Erkrankungen können nur durch die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) genau diagnostiziert werden. In diesem Fall ist die Computertomographie hilfreich, da sie dem untersuchenden Arzt die exakte Position des Biopsieinstrumentes und des zu entnehmenden Gewebes angezeigt. Hierdurch kann eine Gewebeentnahme einfach, sicher und schmerzarm erfolgen. Viele (jedoch nicht alle) Gewebeprobeentnahmen können ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden.
Neben den diagnostischen CT-Untersuchungen bieten wir in unserer Praxis auch eine Schmerztherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen an: Kleine durch Verschleiß veränderte, schmerzende Wirbelgelenke und gereizte Nervenwurzeln werden durch gezielte computertomographisch gesteuerte Punktion behandelt. Die nebenwirkungsarme Therapie (Facetten- oder Wurzelinfiltration) schafft in vielen Fällen eine anhaltende Schmerzfreiheit.