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Die Nuklearmedizin

Herzlich Willkommen!

Die Nuklearmedizin ist ein Zweig der medizinischen Diagnostik und Therapie, der mit der Hilfe von in den Körper eingegebenen radioaktiven Substanzen arbeitet. Diese Stoffe zerfallen und setzen eine Strahlung frei, die in der Diagnostik durch spezielle Kameras registriert und in Bildern (Szintigramme) dargestellt und vom Arzt ausgewertet werden. In der Therapie mit radioaktiven Stoffen wird die Energie der Strahlung genutzt, um z.B. ein Gelenk (z. B. bei Rheuma und entzündlicher Arthrose) zu behandeln (Radiosynoviorthese).

Die Szintigraphie ist die funktionsabhängige Bilddarstellung einer Radioaktivitätsverteilung in einem Organ.

Keine Angst vor Radioaktivität! Im Rahmen von anerkannten Leitlinien wird bei uns aktiv Strahlenschutz praktiziert. Nur optimierte Mengen an Radioaktivität werden eingesetzt, um eine möglichst hohe diagnostische und therapeutische Sicherheit mit geringster Strahlenbelastung zu erzielen.

Nuklearmedizinische Untersuchungen:

Nuklearmedizinische Therapie der Gelenke:

 

Für eine nuklearmedizinische Untersuchung (Szintigraphie) wird in der Regel eine schnell zerfallende radioaktive Substanz (meistens Technetium) in eine Vene gespritzt. Durch den Blutkreislauf wird die Radioaktivität im Körper verteilt. Sie lagert sich kurzzeitig in den Organen ab, die näher untersucht werden sollen. Die Intensität der Speicherung des radioaktiven Stoffes in dem untersuchten Organ ist abhängig von dessen Stoffwechsel.

Ganzkörperknochenszintigramm

Für die Untersuchung der Knochen wird Technetium-99m an ein Phosphat (Tracer) chemisch gebunden. Die Verbindung wird kurzzeitig in den Knochenstoffwechsel eingebaut. Das Szintigramm macht den Knochenstoffwechsel sichtbar. Die Einbindung des radioaktiven Stoffes im betrachteten Organ dauert unterschiedlich lang. Sie liegt je nach Untersuchung zwischen 15 Minuten (Schilddrüse) und mehreren Stunden (Knochenszintigramm). Hieraus resultieren auch unterschiedliche Untersuchungszeiten für die Patienten.

Die Strahlenbelastung einer nuklearmedizinischen Untersuchung ist gering. Allergische Reaktionen oder andere Nebenwirkungen sind sehr selten.

Vor jeder nuklearmedizinischen Untersuchung und Therapie sollte bei gebärfähigen Frauen eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein. Stillende Frauen sollten 24 Stunden pausieren.